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<pre>Die Kiezkicker waren in den Wochen vor der Länderspielpause alles andere als vom Schicksal begünstigt. Insbesondere die jüngste Auswärtsniederlage bei Union Berlin war bitter. Zum einen wurde St. Pauli ein Strafstoß vorenthalten, zum anderen fiel das entscheidende Tor in der Nachspielzeit und noch dazu aus einem mehr als fragwürdigen Freistoß.  <p> Am Ende der Spielzeit stiegen die Bielefelder als Schlusslicht in die Bundesliga ab, während die Hannoveraner die Saison als Tabellenelfter im gesicherten Mittelfeld beenden konnten.  <p>  Diesbezüglich erweist es sich allerdings als problematisch, dass eben dieses Mittelmaß so überhaupt nicht zu den ursprünglichen Planungen der Köpenicker passt: Nachdem es im Vorjahr „nur“ zum vierten Platz reichte, sollte es in der laufenden Spielzeit endgültig nach oben gehen. <p> Doch die Buchmacher-Quoten machen den Zebras Mut, nachdem die Kieler bei den meisten Anbietern nur minimal favorisiert werden. <p>  Die Wettfreunde gehen davon aus, dass sich die zwei Mannschaften auf schwachem Niveau neutralisieren und sich vorrangig im Mittelfeld mit kämpferischen Mitteln begegnen.  </pre>


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<pre>Da zudem auch dem vorletzten Gastspiel ein glattes 2:0 entsprang, scheinen die Grenzen am Spieltag klar abgesteckt zu sein; unter normalen Umständen müsste der Bundesliga-Absteiger den SVS eigentlich zu einem reinen Sparringspartner degradieren.  <p> Es droht früh, ein aussichtsloser Kampf um den Klassenerhalt zu werden. Auswärts kommt der VfL auf eine 0-2-4-Bilanz bei 5:18 Toren. In immerhin vier der bisherigen sechs Auswärtspartien gelang den Gästen ein Treffer.  <p>  Ungeachtet eines Laufs von drei ungeschlagenen Spielen ging es vor der Länderspielpause aber auch für die Spielvereinigung nur noch in vergleichsweise kleinen Tippelschritten voran. <p> Vor heimischer Kulisse gab es für die Ingolstädter bislang allerdings noch nichts zu holen. Alle drei Saison-Heimspiele haben sie verloren. Gegen Aufsteiger Duisburg soll nun endlich der erste Heimsieg eingefahren werden. <p>  Dabei werden die „Lilien“ eine Rolle übernehmen müssen, die ihnen in den letzten zwei Jahren völlig fremd war: Sie werden die spielbestimmende Mannschaft sein.  </pre> 


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<pre> Die Personalsituation beim SVS bleibt indes auch im Vorfeld des 26. Spieltages angespannt. So muss Kenan Kocak auf Andrew Wooten (Muskelbündelriss im Oberschenkel), Philipp Klingmann (Schädelbasisbruch), Tim Kister (Mittelfußbruch), Ken Gipson (Wadenbeinbruch) und Eroll Zejnullahu (Bänderverletzung) verzichten.  <p> In den vergangenen fünf Partien blieb der SV ohne Niederlage und konnte neun von 15 möglichen Punkten ergattern.  <p>  Mit einem Heimdreier gegen den FCK könnte der VfL eine durchwachsene Saison also frühzeitig noch mit einem Happy End versehen. Die bisherige Heimbilanz der Bochumer sorgt vor dem Duell mit den Pfälzern allerdings für einige Fragezeichen. <p>  Die schwache Heimbilanz der Gruew-Truppe und die überschaubare Auswärtsstatistik der Kocak-Elf sprechen dafür, dass sich eine zerfahrene Partie entwickelt, in der sich die Mannschaften auf schwachem Zweitliganiveau neutralisieren. <p>  Am 2Spieltag treffen die Rheinländer vor heimischer Kulisse nun auf Greuther fürth und dürften gegen den Abstiegskandidaten alle Möglichkeiten besitzen, den insgesamt 1Saisonsieg einzufahren.  </pre>


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<pre> Seitdem konnten die Baden-Württemberger in der Bundesliga 10 von 12 möglichen Punkten ergattern und gehören damit zu den formstärksten Mannschaften der unteren Tabellenhälfte. Kurios: Ausgerechnet gegen die tabellarischen Spitzenmannschaften haben sich die Heidenheimer aus der Krise geschossen. Die letzten vier Gegner hießen schließlich Nürnberg, Düsseldorf, Berlin und eben Sandhausen.  <p> Abgesehen vom 2:1-Erfolg gegen Darmstadt konnte Sandhausen in den letzten sieben Spielen jeweils nie mehr als einen Treffer erzielen und gehört mit insgesamt nur 18 erzielten Saisontreffern nicht zufällig zu den offensivschwächsten Mannschaften der laufenden Saison.   <p> Insgesamt 41 Mal standen sich Arminia Bielefeld und der VfL Bochum bislang in einem Pflichtspiel gegenüber. 18 Mal setzten sich dabei die Bochumer durch, zehn Mal gingen die Bielefelder als Sieger vom Platz. 13 Duelle endeten unentschieden. <p>  Der FC St. Pauli konnte seiner Favoritenstellung am letzten Spieltag ebenfalls nicht gerecht werden. Gegen den FC Kaiserslautern reichte es für die Hamburger am Ende nur zu einem mageren 1:Im direkten Duell mit Tabellennachbar Sandhausen muss nun unbedingt ein Dreier her, um die direkten Aufstiegsplätze nicht aus den Augen zu verlieren.  <p> Paderborn beendete seine Negativserie aus sechs aufeinanderfolgenden Partien ohne Sieg (3U, 3N) und schlug zuletzt Nürnberg auswärts mit 2:0. Nun soll auch mal wieder zu Hause ein Dreier her, nachdem der SCP keines der letzten fünf Heimspiele für sich entscheiden konnte (2U, 3N).  </pre>


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<pre> Verzichten muss Schuster für das wichtige Auswärtsspiel in jedem Falle auf Peter Niemeyer (Fußprobleme), Baris Atik (Syndesmosebandanriss) und Joel Mall (Schulterverletzung). Yannick Stark stand in den letzten Tagen darüber hinaus aufgrund einer Fußverletzung nicht zur Verfügung.  <p> Ein Schützenfest mit Sandhäuser Beteiligung scheint ohnehin nahezu ausgeschlossen. Schließlich stellen die Baden-Württemberger gemäß ihrer Spielanlage mit 28 erzielten Treffern eine der torgeizigsten Angriffsreihen der laufenden Saison.  <p>  Wir gehen daher davon aus, dass die Spielvereinigung vor heimischer Kulisse gewohnt konzentriert agiert und den Aufsteiger von Beginn an unter Druck setzt. <p>  Neben Justin Kinjo, der aufgrund seiner langwierigen Meniskusverletzung wie gehabt nicht zur Verfügung steht, muss Funkel am Sonntag in jedem Falle auf Havard Nielsen (Aufbautraining) verzichten. Kaan Ayhan hingegen dürfte nach seiner Oberschenkelprellung wieder zur Verfügung stehen.  <p> Da zuvor jedoch über weite Strecken die Arminia dominierte, stellte der Siegtreffer das Geschehen dennoch nicht auf den Kopf; so wirkten die Gastgeber bereits unmittelbar nach dem Anpfiff fest entschlossen, den sich erst noch orientierenden Liga-Neuling gnadenlos zu überrollen.  </pre>


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